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Schwarze Fallenschlösser

Een loopslot heeft alleen een dagschoot, dus de deur klikt netjes dicht maar gaat niet op slot. De maat die je moet weten is de doornmaat: 50, 55 of 60 mm, gemeten van de zijkant van de deur tot het hart van het krukgat. Kijk daarnaast of je voorplaat 24 mm breed is of 35 mm smal, en of de uitsparing rechte of ronde hoeken heeft.

Was macht ein Fallenschloss genau?

Ein Fallenschloss ist ein Einsteckschloss mit ausschließlich einer Falle und sonst nichts. Kein Schlüsselloch, kein Zylinderloch, kein Riegel. Die Falle ist die schräge Zunge, die aus dem Stulp herausragt und in das Schließblech der Zarge fällt, sobald du die Tür zuziehst. Drückst du den Türgriff nach unten, zieht sich die Falle zurück und die Tür geht auf. Mehr Funktion hat das Schloss nicht, und für eine Durchgangstür ist das genau genug.

Ein Fallenschloss nimmst du für Türen, die sauber schließen müssen, aber nicht abgeschlossen werden: die Wohnzimmertür, die Flurtür, die Tür zum Hauswirtschaftsraum, ein Arbeitszimmer. Für ein Badezimmer oder ein WC brauchst du ein Schloss mit Frei- und Besetzt-Anzeige, für eine Haustür ein Profilzylinder-Einsteckschloss mit Riegel. Wählst du den falschen Typ, merkst du das erst, wenn das Schloss schon in der Tür sitzt, also lege die Funktion fest, bevor du bestellst.

Welches Dornmaß brauchst du?

Das Dornmaß ist der Abstand von der Türkante, also vom Stulp, bis zur Mitte des vierkantigen Drückerlochs. Gebräuchlich sind 50, 55 und 60 mm, in den Niederlanden wie in Deutschland. Miss diesen Abstand an deinem vorhandenen Schloss mit einem Lineal entlang der Stirnseite der Tür. Sitzt dein Drückerloch auf 55 mm und bestellst du ein Schloss mit 50 mm, rückt dein Türgriff fünf Millimeter näher an die Türkante und die Bohrungen der Türrosetten passen nicht mehr.

Neben dem Dornmaß achtest du auf den Stulp. Üblich sind 24 mm Breite bei etwa 235 mm Länge. Für schmale Türprofile, zum Beispiel bei einer Zimmertür aus Stahl oder einer schmalen Zarge, gibt es eine schmale Ausführung mit einem Stulp von 35 mm Breite und einem kürzeren Schlosskasten. Der Drückerstift ist fast immer 8 mm vierkant. Unser Rat: miss Dornmaß und Stulpbreite beide aus und notiere sie, bevor du weiter auswählst, denn diese zwei Maße bestimmen zusammen, ob das Schloss in deine bestehende Aussparung fällt.

Normale Falle oder Magnetschloss: was merkst du davon?

Ein normales Fallenschloss hat eine gefederte, schräge Falle, die über das Schließblech schleift und dann in die Aussparung fällt. Das gibt das bekannte Klicken und mit der Zeit eine leichte Schleifspur auf dem Schließblech. Ein Magnet-Fallenschloss arbeitet anders: die Falle bleibt flach im Stulp, bis die Tür zu ist, und wird dann von einem Magneten im Schließblech nach außen gezogen.

Der praktische Unterschied liegt in Geräusch und Leichtgängigkeit. Ein Magnetschloss schließt nahezu geräuschlos und es schleift nichts an der Zarge, was bei einer Schlafzimmertür oder einer Tür, die oft zufällt, angenehm ist. Der Nachteil ist, dass ein Magnetschloss ein passendes magnetisches Schließblech braucht und dass die Ausrichtung genauer sitzen muss. Bei einer Tür, die schief hängt, merkst du das schneller als bei einer normalen Falle. Für die meisten Zimmertüren ist ein normales Fallenschloss völlig ausreichend, für eine Tür, an der Geräusch stört, ist eine Magnetausführung die Investition wert.

Gerader oder abgerundeter Stulp?

Den Stulp gibt es in einer geraden Ausführung mit scharfen Ecken und in einer abgerundeten Ausführung. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Montagefrage: deine bestehende Aussparung in der Tür wurde mit dem Stechbeitel ausgestemmt oder mit dem Fräser gefräst. Eine gefräste Aussparung hat runde Ecken und verlangt einen abgerundeten Stulp. Eine ausgestemmte Aussparung ist gerade und verlangt einen geraden Stulp.

Sieh dir also die Stirnseite deiner Tür an, bevor du bestellst. Siehst du runde Ecken rund um das alte Schloss, bestellst du abgerundet. Siehst du scharfe Ecken, dann gerade. Wählst du falsch, bleiben rund um den neuen Stulp Holzecken oder Luftspalte sichtbar, und das bekommst du nur noch mit einem Stechbeitel oder mit Füllholz weg.

Welches Schloss gehört zu welcher Tür?

Für Durchgangstüren ist ein Fallenschloss die richtige Wahl. Willst du eine Tür mit einem klassischen Buntbartschlüssel abschließen können, zum Beispiel bei einer älteren Zimmertür oder einer Schranktür, brauchst du ein Buntbart-Einsteckschloss und findest es bei den schwarzen Buntbart-Einsteckschlössern. Arbeitest du mit einem modernen Europrofilzylinder, zum Beispiel für eine Hintertür, eine Zwischentür oder eine Tür, die abschließbar sein soll, dann schaust du bei den schwarzen Profilzylinder-Einsteckschlössern.

Für das Badezimmer und das WC nimmst du ein Schloss mit Frei- und Besetzt-Anzeige und einem Drehknopf auf der Innenseite. Diese Ausführungen stehen bei den schwarzen WC-Einsteckschlössern. In der Praxis kombinierst du in einem Haus also mehrere Schlosstypen, aber halte die Stulpfarbe und das Dornmaß gleich. Dann bleibt das Bild ruhig und jeder Türgriff passt überall.

Wie schwarz ist schwarz?

Der schwarze Stulp ist bei den meisten Modellen schwarz matt in RAL 9005, derselbe Ton, der auch bei schwarzen Türgriffen und Türrosetten verwendet wird. Der Unterschied liegt in der Schicht darüber. Pulverbeschichtung ist eine gespritzte Lackschicht, gleichmäßig und sauber, aber sie kann abplatzen, wenn ein harter Gegenstand dagegen schlägt. An einem Stulp in der Stirnseite der Tür passiert das selten, dort ist Pulverbeschichtung also völlig in Ordnung.

PVD ist eine im Vakuum aufgedampfte Schicht, die deutlich härter ist und nicht verfärbt. Die findest du bei den teureren Serien und bei Ausführungen in gun metal. Stimme den Ton auf deinen Türgriff und deine Türrosette ab, denn das Schloss steht buchstäblich daneben, wenn die Tür offen steht. Passende Türgriffe findest du bei den Rosettengarnituren in Schwarz matt. Beachte dabei, dass ein schwarzer Stulp nur sichtbar ist, wenn die Tür offen steht. Überlasse die Farbwahl also vor allem dem, was sonst an der Tür sitzt.

Montage und Pflege

Drehe die zwei Schrauben des alten Stulps heraus und ziehe das Schloss aus der Tür. Oft klemmt es, nimm deshalb zuerst den Türgriff und den Stift heraus. Schiebe das neue Schloss hinein, kontrolliere, ob die Falle in die richtige Richtung zeigt, und schraube den Stulp fest. Zeigt die Falle in die falsche Richtung, ist sie bei den meisten Modellen umkehrbar: ziehe die Falle heraus, drehe sie eine halbe Umdrehung und drücke sie zurück, bis sie einrastet.

Teste danach fünfmal Öffnen und Schließen. Klemmt die Tür, liegt es fast immer am Schließblech in der Zarge und nicht am Schloss. Ein paar Millimeter Unterschied in der Höhe reichen schon, damit die Falle schleift. Die Pflege ist minimal: einmal im Jahr ein Tropfen Teflonspray oder Graphitpulver in die Fallenöffnung. Verwende kein Öl und kein Kriechöl, denn die ziehen Staub an und dann läuft die Mechanik erst richtig schwer.

Kurz zusammengefasst

Miss das Dornmaß und die Stulpbreite deines vorhandenen Schlosses, bevor du bestellst, und sieh nach, ob die Aussparung gerade oder runde Ecken hat. Für eine normale Zimmertür landest du fast immer bei Dornmaß 55 mm mit einem Stulp von 24 mm. Willst du eine leise Tür, nimm eine Magnetausführung. Bist du unsicher, schicke ein Foto der Stirnseite deiner Tür mit einem Maßband daneben an info@tuergriff-expert.de. Bestellst du an einem Werktag bis 20:00 Uhr und ist dein Produkt auf Lager, wird es am selben Werktag versandt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Fallenschloss?

Ein Fallenschloss ist ein Einsteckschloss mit ausschließlich einer Falle und ohne Schlüsselloch oder Zylinderloch. Die Tür klickt zu und geht auf, sobald du den Türgriff drückst, abschließen kannst du sie aber nicht. Für Durchgangstüren ist das genau genug.

Was ist der Unterschied zwischen einem Fallenschloss und einem Profilzylinder-Einsteckschloss?

Ein Fallenschloss hat keine Verriegelung, nur eine Falle. Ein Profilzylinder-Einsteckschloss hat zusätzlich einen Riegel, den du mit einem Europrofilzylinder ausdrehst, womit die Tür wirklich abgeschlossen ist.

Welches Dornmaß brauche ich?

Miss den Abstand von der Türkante bis zur Mitte des vierkantigen Drückerlochs. Gebräuchlich sind 50, 55 oder 60 mm, wobei 55 mm an Zimmertüren am häufigsten vorkommt.

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Fallenschloss und einem Magnet-Fallenschloss?

Bei einem Magnetschloss bleibt die Falle flach im Stulp, bis die Tür zu ist, und wird dann vom Magneten im Schließblech herausgezogen. Das schließt nahezu geräuschlos und es schleift nichts an der Zarge, die Ausrichtung muss aber genauer sitzen.

Soll ich einen geraden oder einen abgerundeten Stulp wählen?

Sieh dir die Aussparung in der Stirnseite deiner Tür an. Runde Ecken bedeuten eine gefräste Aussparung und damit einen abgerundeten Stulp. Scharfe Ecken bedeuten eine ausgestemmte Aussparung und damit einen geraden Stulp.

Gibt es ein schmales Fallenschloss?

Ja, für schmale Türprofile gibt es eine Ausführung mit einem Stulp von 35 mm Breite und einem kürzeren Schlosskasten. Die nimmst du bei Zimmertüren aus Stahl und bei schmalen Zargen, in die ein Standardstulp von 24 mm Breite nicht passt.

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