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Krukespagnolet

Een krukespagnolet vergrendelt het vaste blad van een stolpdeur of stolpraam boven en onder tegelijk, met een kwartslag aan de kruk. De belangrijkste keuze is de handzijde, links of rechts, daarna volgen de krukvorm en de lengte van de stangen. Ga voor de stolp staan en kijk welk blad je dagelijks opent, want op het andere blad komt de espagnolet.

Was macht ein Drückertreibriegel genau?

Ein Drückertreibriegel ist eine senkrechte Stangenverriegelung, die du von Hand bedienst. Du drehst am mittigen Drücker und zwei Stangen fahren gleichzeitig nach oben und nach unten, wo sie in einen Schließtopf im oberen Rahmenschenkel und im Boden oder in der Schwelle greifen. Der Flügel wird dadurch an zwei Punkten fixiert statt nur in der Mitte. Genau das braucht eine zweiflügelige Tür oder ein zweiflügeliges Fenster, denn der feste Flügel hat keinen Schlosskasten mit Falle und würde sonst bei Wind klappern oder sich verziehen.

Den Treibriegel mit Drücker montierst du immer auf dem Standflügel, also auf dem Flügel, den du nicht täglich benutzt. Der Gangflügel behält sein gewöhnliches Schloss samt Drücker und schlägt gegen den Standflügel an. Bei den Standardausführungen kommt kein Zylinder und kein Schlüssel ins Spiel, was bei einem Satz Terrassentüren angenehm ist, die du im Sommer oft ganz öffnest.

Links oder rechts: Wie bestimmst du die Anschlagrichtung?

An dieser Frage scheitern die meisten Bestellungen, nimm dir also Zeit. Stell dich innen vor die Doppeltür, also auf die Seite, auf die der Treibriegel kommt. Schau, welchen Flügel du täglich öffnest. Das ist der Gangflügel. Der andere Flügel ist der Standflügel, und dorthin kommt der Treibriegel mit Drücker. Sitzt dieser Standflügel zu deiner Linken, brauchst du eine linke Ausführung. Sitzt er zu deiner Rechten, bestellst du rechts.

Links und rechts sind nicht austauschbar und lassen sich auch nicht umdrehen, weil Drückerfuß und Stangenanschluss spiegelbildlich ausgeführt sind. Bist du unsicher, mach bei geschlossenen Flügeln ein Foto von der Innenseite und schick es an unseren Kundenservice. Einzelne Ausführungen, etwa die universellen Modelle ohne feste Anschlagrichtung, kannst du auf beiden Seiten verwenden. Das steht dann ausdrücklich im Produkttitel.

Winkelmodell mit 90 Grad, gerades L-Modell oder gerades T-Modell: Welche Drückerform passt?

Die Form bestimmt, wie der Drücker zur Stange steht und damit, wie viel Platz du neben der Tür brauchst. Beim Winkelmodell mit 90 Grad steht der Drücker rechtwinklig zur Stange. Das ist die kompakteste Lösung und die am häufigsten gewählte Form bei einer Doppeltür, die gegen eine Wand oder einen Schrank anschlägt. Beim geraden L-Modell läuft der Drücker in L-Form von der Stange weg. Diese Form bietet dir mehr Halt und passt gut zu einer schwereren Außentür, bei der du etwas Kraft auf die Stangen bringen musst.

Das gerade T-Modell hat den Drücker symmetrisch in der Mitte der Stange, mit Stange nach oben und nach unten ab demselben Punkt. Diese Ausführung wirkt an einem zweiflügeligen Fenster am ruhigsten, wo der Drücker oft genau auf Augenhöhe in der Mitte sitzt. Neben diesen drei Formen gibt es klassische Drückermodelle wie einen T-Drücker, einen Kreuzdrücker und die Ton-Modelle mit Griff aus Ebenholz, die du nach Optik statt nach Platz wählst. Unser Rat: Bei einer Tür, die gegen etwas anschlägt, wählst du das Winkelmodell mit 90 Grad, bei einem freistehenden zweiflügeligen Fenster das gerade T-Modell.

Welche Stangenlänge brauchst du?

Das Standardstangenset misst 2 mal 1245 mm oder 2 mal 1250 mm. Dieses Maß ist ab der Mitte des Drückers nach oben und nach unten gerechnet, zusammen deckt es also rund 2500 mm Höhe ab. Für eine gewöhnliche Doppeltür von 2300 bis 2600 mm Höhe mit dem Drücker auf etwa 1050 mm über dem Boden ist das die richtige Wahl. Die Stangen kürzt du bei der Montage auf das genaue Maß, ein Set, das etwas zu lang ist, stellt also kein Problem dar. Ein Set, das zu kurz ist, schon.

Miss den Abstand von der Mitte der gewünschten Drückerposition bis zur Oberkante des Flügels und mach dasselbe nach unten. Nimm den längeren der beiden Werte und rechne 30 mm für die Eintauchtiefe im Schließtopf dazu. Kommst du über 1250 mm hinaus, etwa bei einer hohen Terrassentür oder einer Doppeltür mit Oberlicht im selben Rahmen, brauchst du ein längeres Stangenset. Manche Ausführungen haben eine einstellbare Schließlänge von 530 bis 2500 mm, was bei abweichenden Höhen praktisch ist.

Welche Oberflächen gibt es und was merkst du davon?

Edelstahl gebürstet ist die neutrale und die am häufigsten gefragte Wahl. Die Oberfläche ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke und passt zu nahezu jedem modernen Beschlagpaket. Mattschwarz ist in der Regel eine pulverbeschichtete oder beschichtete Zamak-Ausführung. Die wirkt klar, doch ein harter Schlag mit einem Schlüsselbund kann die Beschichtung beschädigen, bedenke das also bei einer Tür, die oft gegen etwas anschlägt. Verchromt und vernickelt sind glänzender und zeigen Flecken schneller, halten dafür Kratzern sehr gut stand.

Für ein klassisches oder denkmalgeschütztes Interieur gibt es Ausführungen in Nickel oder Nickel matt mit einem Griff aus Ebenholz sowie in lackiertem Messing. Achte bei Messing auf den Unterschied zwischen lackiert und unlackiert. Lackiertes Messing behält seinen Glanz und verfärbt sich nicht, unlackiertes Messing patiniert im Lauf der Jahre zu einem dunkleren, wärmeren Braun. Willst du, dass sich die Espagnolette zusammen mit deinen übrigen klassischen Beschlägen verfärbt, wählst du unlackiert. Soll sie so bleiben, wie sie ankommt, wählst du lackiert.

Drückertreibriegel oder abschließbare Ausführung?

Ein gewöhnlicher Drückertreibriegel hat kein Schloss. Für eine Innentür, ein zweiflügeliges Fenster im ersten Obergeschoss oder eine gut geschützte Terrassentür hinter einem geschlossenen Garten ist das völlig in Ordnung. Für eine erreichbare Außentür im Erdgeschoss ist eine Ausführung mit Profilzylinder oder ein SKG-zertifizierter Treibriegelverschluss die bessere Wahl, denn die hält die Stangen auch dann verriegelt, wenn jemand am Drücker zieht. Schau dir dafür die abschließbaren Treibriegel an.

Geht es um ein Fenster statt um eine Tür, bist du oft mit den kürzeren Ausführungen aus unserer Kollektion Fenstertreibriegel besser bedient. Willst du alle Typen nebeneinander vergleichen, einschließlich der Pumpausführungen ohne Drücker, dann schau in die Hauptkollektion Treibriegel. Und für die einzelnen Fenster im selben Raum findest du passende Griffe bei den Fenstergriffen.

Worauf achtest du bei der Montage?

Die Stangen müssen genau mit den Schließtöpfen fluchten. Montiere deshalb zuerst den Drückerfuß, setz die Stangen auf und markiere bei geschlossener Drückerstellung, wo die Stangen genau ankommen. Bohre erst dann die Schließtöpfe. Eine Abweichung von wenigen Millimetern merkst du sofort, denn der Drücker läuft dann schwer oder kommt nicht ganz in die Endstellung. Prüfe nach der Montage, ob beide Stangen zum selben Zeitpunkt greifen und ob der Flügel sich nicht mitbewegt, wenn du daran ziehst.

Halte die Stangen einmal im Jahr mit einem trockenen Teflonspray in den Stangenführungen und den Schließtöpfen geschmeidig. Verwende kein Kriechöl, denn das zieht Staub an und macht die Mechanik auf Dauer sogar schwergängiger.

Kurz zusammengefasst

Die Wahl eines Treibriegels mit Drücker entscheidet sich an drei Punkten: der Anschlagrichtung, der Drückerform und der Stangenlänge. Lege zuerst fest, welcher Flügel der Standflügel ist und damit links oder rechts liegt, wähle danach die Form anhand des Platzes neben der Tür und miss zum Schluss die Höhe bis zu den Schließtöpfen. Geht es um eine erreichbare Außentür, geh einen Schritt weiter zu einer abschließbaren Ausführung. Kommst du nicht weiter, schick unserem Kundenservice über die Kontaktseite ein Foto deiner Doppeltür.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Treibriegel mit Drücker und einem gewöhnlichen Treibriegel?

Einen Treibriegel mit Drücker bedienst du mit einem Drücker, den du um eine Vierteldrehung drehst. Einen gewöhnlichen Treibriegel oder Treibriegel mit Knopf bedienst du mit einer schiebenden oder pumpenden Bewegung am Griff. Die Verriegelung selbst funktioniert gleich, mit Stangen nach oben und nach unten.

Wie montierst du einen Treibriegel mit Drücker?

Montiere zuerst den Drückerfuß auf dem Standflügel, klick die Stangen auf und markiere bei geschlossener Drückerstellung, wo die Stangen ankommen. Bohre danach erst die Schließtöpfe in Schwelle und Boden. Kürze die Stangen auf Maß und teste, ob beide Punkte gleichzeitig greifen.

Welche Stangenlänge brauche ich für eine Doppeltür von 2300 mm?

Bei einer Drückerhöhe von etwa 1050 mm über dem Boden brauchst du nach oben rund 1250 mm und nach unten rund 1050 mm. Das Standardset aus 2 mal 1245 mm oder 2 mal 1250 mm reicht dann aus, wobei du die untere Stange kürzt.

Kann ich einen linken Treibriegel mit Drücker auf rechts umbauen?

Nein. Drückerfuß und Stangenanschluss sind spiegelbildlich ausgeführt, links und rechts sind also nicht austauschbar. Nur bei Ausführungen, die als universell angeboten werden, spielt die Anschlagrichtung keine Rolle.

Ist ein Treibriegel mit Drücker einbruchhemmend?

Ein Standardmodell ohne Schloss nicht, denn es lässt sich von außen entriegeln, sobald jemand an den Drücker kommt. Für eine erreichbare Außentür wählst du einen SKG-zertifizierten Treibriegelverschluss oder eine Ausführung mit Profilzylinder.

Passt ein Treibriegel mit Drücker auch auf ein zweiflügeliges Fenster?

Ja, aber achte auf die Höhe. Ein zweiflügeliges Fenster ist meist 800 bis 1500 mm hoch und braucht ein kürzeres Stangenset als eine Tür. Das symmetrische gerade T-Modell wirkt an einem Fenster oft am ruhigsten.

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